Bewerbungsschreiben

Wenn eine Bewerbung zu einem Erfolg führen soll, ist es unbedingt nötig, dabei sorgfältig und fehlerfrei zu vorzugehen. Besonders bei einem Anschreiben achten Personalchefs auf den Inhalt.

Fehlerfreie Ausdrucksweise
Gerade bei einem Bewerbungsschreiben wird ganz intensiv darauf geachtet, dass dieses ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler eingereicht wird. Deshalb ist eine sorgsame Kontrolle unbedingt nötig. Im besten Fall kann man das Anschreiben noch einmal Freunden oder Bekannten zur Korrektur überlassen. Nur so hat man die Chance, dass ein Personalchef nicht den Eindruck bekommt, man arbeite nicht ordentlich oder sogar chaotisch.

Ehrlichkeit zahlt sich aus
Findet man in einer Jobbörse ein tolles Stellenangebot, was einem direkt zusagt, erschrickt man schnell, wenn dort Dinge gefordert werden, denen man nicht gerecht wird. Das kann eine Fremdsprache sein oder auch Kenntnisse im IT-Bereich. Man sollte im Anschreiben nicht mit diesen Kenntnisse prahlen und unehrlich sein, wenn diese Angaben nicht der Wahrheit entsprechen. Zwar ist das nicht direkt bei einem Vorstellungsgespräch zu überprüfen, aber spätestens mit dem Arbeitsbeginn wird allen Beteiligten klar, dass geschummelt wurde und das wirft ein wirklich schlechtes Bild auf einen Bewerber. Im schlimmsten Fall riskiert man eine Entlassung in der Probezeit. Deshalb ist unbedingt nötig, dass man bei einem Anschreiben ehrlich bleibt. Dennoch kann man mit den Dingen, die man wirklich beherrscht, gerne prahlen. Mindestens genauso schlimm ist es nämlich, wenn zu tief gestapelt wird und in einem Bewerbungsschreiben schon heraus zu lesen ist, dass jemand scheinbar von seinen eigenen Fähigkeiten nicht überzeugt ist.

Individuelle Anfertigung
Bewirbt man sich auf ein Stellenangebot, so ist es unbedingt nötig, das Bewerbungsschreiben auch entsprechend anzupassen. Nichts kommt negativer bei einem Personalbüro an, als die Tatsache, dass es sich offenbar um ein universales Anschreiben handelt. Im besten Fall kann im Bewerbungsschreiben schon direkt zu Beginn der persönliche Bezug hergestellt werden, indem man dort kurz darauf hinweist, wo man auf die Stelle aufmerksam wurde oder wie es sonst zur Kontaktaufnahme kam. Im Bewerbungsschreiben ist es auch mindestens genauso wichtig, auf die geforderten Kenntnisse zu Fähigkeiten im Stellenangebot einzugehen. Man kann durchaus angeben, dass man über diese verfügt und auch der selbe Wortlaut wird keinem Bewerber negativ ausgelegt. Viel eher entsteht so der Eindruck, dass sich jemand wirklich mit dem Stellenangebot auseinander gesetzt hat und sich nicht wahllos bewirbt. Kennt man seinen Ansprechpartner sogar persönlich, kann auch dieser direkt zu Beginn mit Namen angesprochen werden. Liegt bei der Stelle, beispielsweise in der Jobbörse, eine ID oder ein Bewerbungscode vor, so ist dieser bereits im Betreff zu nennen, damit die Bewerbung zugeordnet werden kann.

Lockerer Schreibstil
Mit einem entspannten und lockeren Schreibstil, kann man mit einem Bewerbungsschreiben in der Regel immer überzeugen. Das bedeutet aber auch, dass man auf Floskeln verzichten sollte, die meist keinerlei Inhalt übermitteln. So hat der Empfänger auch das Gefühl, dass jemand sich selbst Gedanken gemacht und keine Standardsätze übernommen hat.

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